Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V.

Kreisvereinigung Göttingen

24.03.2012

Datenbankprojekt zu sowjetischen Kriegsgefangenen

Zwischen 1941 und 1945 kamen in deutschem Gewahrsam mindestens 2,6 Millionen sowjetische Kriegsgefangene ums Leben, allein in den großen Kriegsgefangenen-Stammlagern und ihren Arbeitskommandos auf dem Gebiet des Landes Niedersachsen mehr als 100.000. Sie starben aufgrund unzureichender Versorgung, brutaler Behandlung und gezielter Mordaktionen.

Die Erforschung und Dokumentation des Schicksals der sowjetischen Kriegsgefangenen stellt einen inhaltlichen Schwerpunkt in der Arbeit der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten dar. Seit Februar 2012 stehen nun Informationen über die bisher 1.625 erfassten Arbeitskommandos in Form einer Datenbank auf der Website der Stiftung der Öffentlichkeit zur Verfügung, um so die Forschung zur Lokal- und Regionalgeschichte zu stärken.

Die Datenbank ist im Internet abrufbar unter: http://gedenkstaettenfoerderung.stiftung-ng.de

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